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    Detektei sammelt gerichtsverwertbare Beweise wegen Autodiebstahl

    Das Auto stand abgeschlossen in der Tiefgarage des Einkaufszentrums – da war man sich doch sicher. Nach einigen Selbstzweifeln und einigen Blicken, ob man sich nicht vielleicht in der Etage geirrt hat, steht aber fest: Das Fahrzeug wurde gestohlen. Ärgerlich, da nun nicht nur der fahrbare Untersatz fehlt, den man aber kaum entbehren kann. Ein großer Wertverlust und riesiger Ärger steht dem Bestohlenen nach dem nun zwingend erforderlichen Anruf bei der Polizei bevor. Bis auf ein sofort verfasstes Protokoll, die Ausschreibung des Autos zur Fahndung und einer Spurensuche am Tatort bleibt den Polizisten aber nicht viel zu tun; sie haben meist andere Sachen zu erledigen. Der beklaute Autobesitzer steht da und weiß nicht, was nun zu tun ist.

    Besonders bei sehr teuren Autos ist es nun der Fall, dass auch die Versicherung ganz genau prüft, ob das Auto wirklich gestohlen wurde. Dank Millionen überführter Versicherungsbetrüger trifft das entsetzte Diebstahlopfer nun erst einmal auf Misstrauen. Wie die Sicherheitshinweise auf www.ermittlungenallerart.de schon erläutern, sind Diebe mit allen Wassern gewaschen. Noch bevor es einem Polizeibeamten oder einem schnell eingeschalteten Detektiv  gelingen kann, gerichtsverwertbare Beweise zu sammeln, ist das Fahrzeug in sämtliche Einzelteile zerlegt oder außer Landes geschafft – oder beides. Kommen nun Zweifel am diebstahlsicheren Abstellen des Autos auf, kann es sein, dass die Versicherung nicht bezahlt. War die Lenkradsperre fest? War das Auto wirklich abgeschlossen? Wie man heute weiß, gibt es ja auch Diebe, die mit Störsendern die Funksignale der Funk-Fernbedienung blockieren. Der Autobesitzer drückt auf den Knopf am Schlüssel, denkt, sein Auto ist abgesperrt, doch mit dieser Annahme ist er im Irrglauben. Der Dieb muss nun nur noch kurzschließen, schon kann er mit dem Fahrzeug über alle Berge verschwinden. Wo keine Kameraüberwachung installiert ist, kann die Beweislast für den Fahrzeughalter zu einem massiven Problem werden.

    Detektive ermitteln sehr genau

    Die Anzeige bei der Polizei ist eine Sache, die nicht unterlassen werden darf. Dennoch ist der Fall des eigenen gestohlenen Autos nur eine Akte von vielen. Die Zeit, sich so ausgiebig um den Verbleib eines gestohlenen Autos zu kümmern, hat nur eine Detektei. Sie setzt einen Ermittler darauf an, das Auto möglichst heil wieder zu finden. Dazu werden – für die Betreiber absolut nicht erkennbar, da als ganz normales Angebot online gestellt  – leider auch Autobörsen (zu Beispiel www.autoscout.de) besucht. Es kann durchaus sein, dass das Fahrzeug im Internet zum Verkauf angeboten wird. Scheinbar gehen die Ermittler dann auf das Kaufangebot ein, erkundigen sich aber über die Herkunft und finden so vielleicht das Auto, bevor es in Einzelteilen verkauft wird oder im (meist östlichen) Ausland landet. Glück hatte der Fahrzeugbesitzer auch, wenn sein Auto mit der DNS Technik kenntlich gemacht wurde und entweder das gesamte Auto oder die zerlegten Bauteile nach dem Ausheben einer Bande krimineller Autoschlepper durch einen Labortest wieder zugeordnet werden kann. Die GPS Technik ist auch eine große Hilfe bei der Ermittlung in Sachen gestohlener Autos. Allerdings muss das Fahrzeug, wie auch bei Verwendung der DNS Technik, vorher entsprechend präpariert werden. Während aller Ermittlungen haben die Detektive aber auch zu berücksichtigen, dass nur legal erworbene Beweise vor Gericht später zugelassen werden.

    Mein Auto ist gestohlen – was nun?

    Der Schrecken ist groß; dennoch muss ein klarer Kopf bewahrt werden. Wie die bekannte Autozeitung www.autobilde.de zum Thema schreibt, kann sich jetzt falsches Vorgehen bitter bezahlt machen. Nach der Anzeige bei der Polizei erfolgt eine Meldung an die Versicherung. Alle Angaben müssen wahrheitsgemäß gemacht werden. Selbst bei einem wirklich erfolgten Diebstahl kann es böse ausgehen, wenn man angibt, die Lenkradsperre aktiviert zu haben – dies jedoch vergessen hatte. Bei ihren Untersuchungen am wiedergefundenen Fahrzeug oder anhand einer Videoaufzeichnung kann das Gegenteil nämlich bewiesen werden. Fristen sind einzuhalten – erst Wochen nach dem Diebstahl eine Anzeige oder eine Meldung an die Versicherung zu machen, ist falsch. Selbst, wenn privat eine Detektei beauftragt wurde, das Auto zu finden oder den Dieb zu ermitteln, geht der richtige Weg immer über die Behörden und die eigene KFZ Versicherung. Der Ausgang der Ermittlungen ist aber offen. Viele Autos tauchen, nicht zuletzt wegen Fehler der Bestohlenen, nie wieder auf.

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