Auch beim Gebrauchtwagen auf gute Reifen achten
Beim Neuwagen braucht man sich über Reifen und Profil keine Gedanken machen. Beim Kauf vom Gebrauchtwagen allerdings sollte man sich die Reifen sehr genau ansehen, denn zum einen könnte das beim Verkaufspreis noch etwas ausmachen, zum anderen ist auch die eigene Sicherheit bei der Fahrt natürlich ein Thema. Die Fahrzeugbesitzer, die ihr Auto als Gebrauchtwagen verkaufen, schreiben oft auch in die Anzeige, dass sie die Winterreifen mit abgeben. Allerdings lohnt sich auch hier ein zweiter, genauer Blick, denn nicht selten kann man von den kompletten Rädern nur noch die Felgen benutzen, da die Reifen alt und verbraucht sind. Nicht unbedingt ist es bei den Winterreifen das Profil, das abgefahren ist. Wenig gefahrene Winterreifen haben durchaus noch ausreichend Profiltiefe, doch sie sind vom Material her alt und der Gummi verhärtet, was auf rutschiger Straße zur Katastrophe führen kann.
Ein Argument gegen den Kauf vom ansonsten recht ansehnlichen und gepflegten Gebrauchtauto müssen die schlechten Reifen nicht sein. Allerdings kann die Verhandlungsbasis noch einmal überdacht werden, wenn so schlechte Räder an dem Fahrzeug sind, dass man nicht nur neue Reifen kaufen, sondern auch für die Entsorgung der kaputten bezahlen muss. Man wird nicht den Neupreis der Reifen heraus handeln können, aber zumindest noch einen Nachlass – wenn man die Augen offen hält und dem Verkäufer genau aufzeigt, wo die Mängel der Räder liegen.
Ein Blick lohnt sich auch auf die Beschriftung der Reifen, beziehungsweise den Rand am Rad, wo sich eventuell Beweise für die Runderneuerung der Räder finden. Runderneuerte Reifen sind sehr günstig, bergen aber auch bei hoher Geschwindigkeit große Gefahren. Vielleicht mag das beim Kleinwagen für die Stadt keine Rolle spielen, wohl aber beim Gebrauchtwagen mit viel PS, der auf der Autobahn weit über 200 km/h fahren kann.