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    Das Inserat für den Gebrauchtwagen verfassen

    Das Internet bietet sich förmlich an, um dort ein Inserat für den Gebrauchtwagen, den jemand gewinnbringend verkaufen möchte, zu platzieren. Im Gegensatz zu einer Zeitung kostet hier nicht jede Zeile eine Menge Geld; man hat Platz für Fotos und genügend Text, um alle Vorzüge des Autos genauestens zu beschreiben und auch auf die Mängel hinzuweisen, was man dem neuen Besitzer in der Regel ohnehin nicht verheimlichen kann. Mit dieser ausführlichen Anzeige erspart man sich und den Interessenten für den Gebrauchtwagen eine Menge unnützer Telefonate und Besichtigungen, denn geht aus der Anzeige schon hervor, dass zum Beispiel die Reifen abgefahren sind, kommt der, der nicht auch noch neue Reifen kaufen will, erst gar nicht vorbei, um sich das Auto anzusehen.

    In das Inserat müssen alle wichtigen Details. Dazu gehören natürlich der Hersteller, die genaue Modell Bezeichnung, das Baujahr beziehungsweise das Datum der Erstzulassung, sowie die Motorisierung und die Treibstoffart. Die richtige Bezeichnung könnte also beispielsweise lauten: Mazda 6 Kombi, Sondermodell Active, Baujahr/EZ 2010, 2,2 Liter Hubraum, Turbodiesel mit 163 PS. Danach kann der Verkäufer schon auf die Wagenfarbe, die Felgen und Reifen und eine eventuell vorhandene Anhängerkupplung eingehen. Eine wichtige Information für die Interessenten ist die Laufleistung, die das Fahrzeug schon hinter sich hat. Ehrlichkeit ist Trumpf, also hier bitte weder den Tacho manipulieren, noch falsche Tatsachen in die Anzeige schreiben.

    Als nächstes erfolgt eine Auflistung der Ausstattung, vom elektrischen Fensterheber bis zum Bose Soundsystem – der Käufer will ja wissen, ob der Gebrauchtwagen in allen Dingen, auch im Komfort und der technischen Ausstattung seinen Wünschen entspricht. Nun kommen die eher unangenehmen Dinge, wie Kratzer im Lack, Beulen oder wieder hergestellte Unfallschäden, die man auch nicht verheimlichen sollte. Die Anzeige endet mit dem Verkaufspreis, etwa als Verhandlungsbasis, und den Kontaktdaten, wie Handynummer oder Email Adresse. Als letztes fotografiert man das Auto von allen Seiten, von innen und von außen, und stellt die Bilder online. Dieser Service ist bei vielen Anbietern absolut kostenfrei.

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