Detektei sammelt gerichtsverwertbare Beweise wegen Autodiebstahl
Das Auto stand abgeschlossen in der Tiefgarage des Einkaufszentrums – da war man sich doch sicher. Nach einigen Selbstzweifeln und einigen Blicken, ob man sich nicht vielleicht in der Etage geirrt hat, steht aber fest: Das Fahrzeug wurde gestohlen. Ärgerlich, da nun nicht nur der fahrbare Untersatz fehlt, den man aber kaum entbehren kann. Ein großer Wertverlust und riesiger Ärger steht dem Bestohlenen nach dem nun zwingend erforderlichen Anruf bei der Polizei bevor. Bis auf ein sofort verfasstes Protokoll, die Ausschreibung des Autos zur Fahndung und einer Spurensuche am Tatort bleibt den Polizisten aber nicht viel zu tun; sie haben meist andere Sachen zu erledigen. Der beklaute Autobesitzer steht da und weiß nicht, was nun zu tun ist.
Besonders bei sehr teuren Autos ist es nun der Fall, dass auch die Versicherung ganz genau prüft, ob das Auto wirklich gestohlen wurde. Dank Millionen überführter Versicherungsbetrüger trifft das entsetzte Diebstahlopfer nun erst einmal auf Misstrauen. Wie die Sicherheitshinweise auf www.ermittlungenallerart.de schon erläutern, sind Diebe mit allen Wassern gewaschen. Noch bevor es einem Polizeibeamten oder einem schnell eingeschalteten Detektiv gelingen kann, gerichtsverwertbare Beweise zu sammeln, ist das Fahrzeug in sämtliche Einzelteile zerlegt oder außer Landes geschafft – oder beides. Kommen nun Zweifel am diebstahlsicheren Abstellen des Autos auf, kann es sein, dass die Versicherung nicht bezahlt. War die Lenkradsperre fest? War das Auto wirklich abgeschlossen? Wie man heute weiß, gibt es ja auch Diebe, die mit Störsendern die Funksignale der Funk-Fernbedienung blockieren. Der Autobesitzer drückt auf den Knopf am Schlüssel, denkt, sein Auto ist abgesperrt, doch mit dieser Annahme ist er im Irrglauben. Der Dieb muss nun nur noch kurzschließen, schon kann er mit dem Fahrzeug über alle Berge verschwinden. Wo keine Kameraüberwachung installiert ist, kann die Beweislast für den Fahrzeughalter zu einem massiven Problem werden.
Detektive ermitteln sehr genau
Die Anzeige bei der Polizei ist eine Sache, die nicht unterlassen werden darf. Dennoch ist der Fall des eigenen gestohlenen Autos nur eine Akte von vielen. Die Zeit, sich so ausgiebig um den Verbleib eines gestohlenen Autos zu kümmern, hat nur eine Detektei. Sie setzt einen Ermittler darauf an, das Auto möglichst heil wieder zu finden. Dazu werden – für die Betreiber absolut nicht erkennbar, da als ganz normales Angebot online gestellt – leider auch Autobörsen (zu Beispiel www.autoscout.de) besucht. Es kann durchaus sein, dass das Fahrzeug im Internet zum Verkauf angeboten wird. Scheinbar gehen die Ermittler dann auf das Kaufangebot ein, erkundigen sich aber über die Herkunft und finden so vielleicht das Auto, bevor es in Einzelteilen verkauft wird oder im (meist östlichen) Ausland landet. Glück hatte der Fahrzeugbesitzer auch, wenn sein Auto mit der DNS Technik kenntlich gemacht wurde und entweder das gesamte Auto oder die zerlegten Bauteile nach dem Ausheben einer Bande krimineller Autoschlepper durch einen Labortest wieder zugeordnet werden kann. Die GPS Technik ist auch eine große Hilfe bei der Ermittlung in Sachen gestohlener Autos. Allerdings muss das Fahrzeug, wie auch bei Verwendung der DNS Technik, vorher entsprechend präpariert werden. Während aller Ermittlungen haben die Detektive aber auch zu berücksichtigen, dass nur legal erworbene Beweise vor Gericht später zugelassen werden.
Mein Auto ist gestohlen – was nun?
Der Schrecken ist groß; dennoch muss ein klarer Kopf bewahrt werden. Wie die bekannte Autozeitung www.autobilde.de zum Thema schreibt, kann sich jetzt falsches Vorgehen bitter bezahlt machen. Nach der Anzeige bei der Polizei erfolgt eine Meldung an die Versicherung. Alle Angaben müssen wahrheitsgemäß gemacht werden. Selbst bei einem wirklich erfolgten Diebstahl kann es böse ausgehen, wenn man angibt, die Lenkradsperre aktiviert zu haben – dies jedoch vergessen hatte. Bei ihren Untersuchungen am wiedergefundenen Fahrzeug oder anhand einer Videoaufzeichnung kann das Gegenteil nämlich bewiesen werden. Fristen sind einzuhalten – erst Wochen nach dem Diebstahl eine Anzeige oder eine Meldung an die Versicherung zu machen, ist falsch. Selbst, wenn privat eine Detektei beauftragt wurde, das Auto zu finden oder den Dieb zu ermitteln, geht der richtige Weg immer über die Behörden und die eigene KFZ Versicherung. Der Ausgang der Ermittlungen ist aber offen. Viele Autos tauchen, nicht zuletzt wegen Fehler der Bestohlenen, nie wieder auf.
Kostenlose Autobörsen im Internet
Auf geradezu kinderleichte Weise treffen sich auf den Autobörsen im Internet die Angebote mit der Nachfrage. Autos, zumeist Gebrauchtwagen, werden von den Besitzern angeboten und von den Fahrern gesucht und gekauft, die gerade auf der Suche nach einem neuen Fahrzeug sind. Natürlich findet der Kauf beziehungsweise der Verkauf an sich nicht online statt; hier werden Besichtigungstermine vereinbart, bei denen sich die beiden Parteien einig werden, ob ein Kaufvertrag abgeschlossen wird, oder lieber nach einem anderen Fahrzeug gesucht werden muss. Private Verkäufer, aber auch Händler aus dem Inland und Ausland bieten ihre Modelle hier an; die Suche für den Interessenten ist sehr einfach: Er muss sich nicht aus tausenden Angeboten selbst die passenden Fahrzeugtypen heraussuchen, sondern kann eine Suchmaske benutzen, die die angezeigten Angebote genauestens filtert, zum Beispiel nach der Laufleistung, nach den PS oder natürlich nach Hersteller und Modell, sowie Baujahr und Preis. Viele Autobörsen verlangen hier weder vom Anbieter noch vom Käufer Gebühren; die Nutzung der Portale ist absolut kostenfrei.
Warum kann man den Service der Autobörse gratis nutzen?
Die Betreiber der Autobörsen verlangen kein Geld für die Nutzung des Services. Sie finanzieren sich über Werbeanzeigen, die das Geld in die Kassen bringen. Oft bringen die Werbe-Anzeigen, die sich auf Startseite und auch neben den Angeboten von Gebrauchtwagen befinden, wichtige Tipps für die Besucher der Seite. Der kostenlose Vergleich in Sachen KFZ Versicherung, der auf einer Partnerseite der Autobörse angeboten wird, ist ein wichtiges Kriterium beim Gebrauchtwagenkauf; die geschaltete Werbung bringt also nicht nur dem Seitenbetreiber etwas, sondern auch dem Interessenten für einen bestimmten Typ Gebrauchtwagen, der aber nicht weiß, was die jährliche Versicherung für sein Modell kosten könnte. Viele Menschen suchen im Internet nach Gebrauchtwagen; eine Autobörse erhält also in der Regel viele Besucher. Je mehr Besucher sich einfinden, umso höher ist die Werbung dotiert und damit rechnet sich der kostenlose Service der Vermittlung zwischen Anbieter und Interessent auch für den Seitenbetreiber. Wie ein Blick auf das Autoportal www.autos-gebrauchtwagen.com zeigt, ist die Werbung auf einer solchen Seite themenbezogen und umfasst die Gebiete der Finanzierung von Autos, Anbieter bestimmter Umbauten und andere relevante Seiten für den Gebrauchtwagenkauf beziehungsweise dessen weitere Nutzung.
Verborgene Kosten bei Nutzung der Autobörse?
Eine Autobörse, die kostenlose Inserate anbietet, hält ihr Versprechen auch. Auch bei einem erfolgreichen Verkauf des Gebrauchtwagens werden keine Gebühren erhoben. Anders, als auf Versteigerungsbörsen, wo man oft – anteilig gemessen am Verkaufspreis – eine Gebühr an den Seitenbetreiber bezahlen muss, ist der Verkauf oder Kauf vom „neuen“ Gebrauchtwagen oder Jahreswagen nicht mit irgendwelchen verborgenen Kosten verbunden. Wer sicher gehen möchte, wirft einen Blick in die allgemeinen Geschäftsbedingungen, wo auch Informationen zur Haftung und andere wissenswerte Fakten behandelt werden. Sollte zum Beispiel ein betrügerisches Angebot auf einer Autobörse veröffentlicht werden, haftet der Seitenbetreiber nicht, wenn man darauf hereingefallen ist und beispielsweise das Geld vorab überwiesen hat, ohne das Auto gesehen und einen Kaufvertrag unterschrieben zu haben, der Anbieter sich dann aber mit dem Geld aus dem Staub macht, ohne das Auto übergeben zu haben. „Geld gegen Auto“ und alles mit ordentlichen Verträgen und Papieren: Das ist die Grundregel beim Autokauf im Internet.
Wie finde ich welches Fahrzeug?
Am Beispiel der Neu- und Gebrauchtwagenbörse www.carstart.de ist es schön zu sehen, wie einfach es ist, den gewünschten Gebrauchtwagen zu finden. Direkt auf der Startseite findet man die Suchmaske, die man einfach mit allen wichtigen Vorgaben füllt. Mit einem Klick auf „Suchen“ bekommt man dann die passenden Angebote direkt auf einen Blick serviert. Angaben sollten gemacht werden zum Hersteller und zum gewünschten Modell. Interessant beim Gebrauchtwagen ist die Zahl der gefahrenen Kilometer; man will ja keine Angebote von Autos sehen, die schon 300.000 Kilometer gelaufen sind und bei denen viele Reparaturen zu erwarten sind. Der Höchstpreis, den man als Käufer bezahlen will und die Motordetails in Bezug auf die Kraftstoffart und die Leistung sind ebenfalls schon hier auszuwählen. In der Detailsuche können weitere genaue Angaben, zum Beispiel über eine unbedingt benötigte Anhängerkupplung gemacht werden.
Das ideale Inserat für den eigenen Gebrauchtwagenverkauf
Nicht nur als Käufer nutzt man gerne die Angebote der kostenlosen Autobörse. Auch, wer einen Gebrauchtwagen von privat zu verkaufen hat, platziert hier gerne ein Inserat. Die Suchmaske als Vorlage ist ein gutes Werkzeug, um alle wichtigen Informationen auch in der eigenen Anzeige unterzubringen. Zusätzlich zu diesen Beschreibungen stellt man mindestens ein Foto online, auf dem das Auto sehr gut zu erkennen ist und gibt seine Kontaktdaten an. Danach kann der Verkäufer abwarten, wer sich meldet, um den Gebrauchtwagen zu besichtigen.
Schmuggelware im LKW
Gerade die LKW, die aus osteuropäischen Ländern nach Deutschland kommen, sind besonders im Fokus vom Zoll. Zwar interessieren sich auch der BAG und die Bundespolizei für die oft alten und desolaten, zum Teil mit Heizöl betriebenen Lastwagen, doch das allein ist nicht das Problem. Sehr oft haben die Fahrer – wissentlich oder unwissentlich – viel mehr geladen, als auf ihren Frachtpapieren angegeben. Die Rede ist nicht von einer zwar ungesetzlichen, aber nicht unbedingt strafrechtlich relevanten Überladung von Stahl, Holz oder anderen Produkten, sondern von Schmuggelware.
In den östlichen, aber auch südlichen Ländern Europas gibt es vieles, was sich schmuggeln lässt. Entweder der Fahrer oder der Besitzer vom LKW verdienen sich eine goldene Nase, indem sie das Schmuggelgut über die Grenzen bringen, natürlich stets in der Hoffnung, durch die Kontrollen zu rutschen. Zigaretten, Alkohol, Medikamente und Drogen, aber auch illegal kopierte Filme und Musik CDs, sowie gefakte Marken-Kleidung finden die Beamten vom Zoll an den unmöglichsten Stellen im Lastwagen beziehungsweise Anhänger. Da werden Vierkantrohre, eigentlich als Gerüst des Anhängers gedacht, umfunktioniert zu einer besonderen Lademöglichkeit, denn hier lassen sich Drogen weitestgehend geruchssicher und wasserdicht verstecken. Sogar in den Reifen, zwischen Gummi und Felge, ist ein Schlauch, gefüllt mit allerlei verbotenen Dingen, manchmal zu entdecken.
Auch das Fahrerhaus darf vom Zoll bei einem Verdacht durchsucht werden. Was hier gefunden wird, wird sichergestellt und natürlich eine Strafverfolgung eingeleitet. Bei schlimmeren Vergehen erfolgt eventuell auch gleich eine Verhaftung, vielleicht bis sich herausstellt, dass der Chef der Schmuggler und der Fahrer ahnungslos ist. Das muss aber erst bewiesen werden. Falls die Augen der Zollbeamten nichts entdecken, der Verdacht des Schmuggelns aber weiter besteht, wird der LKW so lange festgesetzt, bis die Spürhunde der Polizei vor Ort sind. Auch ein Verbringen des kompletten Fahrzeugs zu einer speziellen Wiege- und Röntgenanlage ist möglich. Obwohl es sich eigentlich nicht lohnt, weil man früher oder später erwischt wird, schmuggeln Jahr für Jahr etliche ausländische und auch deutsche LKW Fahrer verbotene Waren ins Land.
Chrom, Bass und Airbrush: Das Tuning Auto als Hingucker
Man kann sehen und auch hören, wenn ein Autoliebhaber sich im Tuning Bereich zu Hause fühlt. Beim einen mehr, beim anderen weniger kommt es an das Tageslicht: Der eine tunt eher bescheiden, begnügt sich mit tollen Felgen, einer Spurverbreiterung und einigen besonderen Bauteilen für sein Auto, bleibt also relativ nahe am Original. Der andere bekommt nicht genug von den tollen Veränderungen und lässt sein Auto in einem besonderen Design lackieren, zusätzlich ein Airbrush auftragen und natürlich auch einen Sportauspuff anbringen. Nebenbei werden einige hundert Euro in eine gute Musikanlage investiert; Sound ist wichtig – nicht nur von außen, sondern auch von innen.
Manche anderen Jugendlichen begnügen sich mit Autos, die so viel kosten, wie die Felgen aus Chrom, die am Tuning Fahrzeug des Alterskollegen nach allen Seiten hin funkeln und glitzern, sich in der Sonne spiegeln, da sie mindestens an jedem Wochenende fein säuberlich gewaschen und auf Hochglanz gebracht werden. Die Wochenenden sind ohnehin wichtige Tage für die Tuner: Neben Waschen und Basteln gibt es eine Menge Treffen, auf denen man sich sehen lassen muss. Konvoi durch die Stadt ist nur eine Beschäftigung an diesen Szene Treffen. Der rege Austausch über das eigene Auto, das was es daran noch zu verbessern und verschönern gibt, und natürlich andere Modelle findet aber auch manchmal in Tuning Foren statt, in denen sich die Fans im Winter und bei schlechtem Wetter bei Laune halten und ihre Informationen austauschen.
Die Saison ist kurz genug und kaum ein Tuning Auto Fan will sein Fahrzeug im Winter dem Unbill von Salz und erhöhter Unfallgefahr aussetzen. Also wird im Herbst das Winterauto besorgt, das einmal ohne Bremsen über den Gullideckel gefahren werden darf und bei dem es einmal nicht auf Schönheit ankommt. Dennoch verbringen die Tuner viele Stunden in der Garage, bei ihrem Liebling, um es für den nächsten Sommer aufzubereiten.
Kfz-Versicherungen – gute Leistung oder einfach nur billig
Wer sich auf die Suche nach der passenden Kfz-Versicherung für sein Auto macht, steht vor einem wahren Dschungel aus Tarifen und Versicherungsbedingungen. Nur die wenigsten schaffen es hier den Durchblick zu behalten und das für sie richtige Versicherungsprodukt zu finden. Viele schließen dagegen den erstbesten Vertrag ab und wundern sich dann im Schadenfall, was alles nicht mit versichert ist. Selbiges gilt für diejenigen, die sich ihre Versicherung fürs Auto ausschließlich über den Preis aussuchen. Viele Direktversicherer haben das erkannt und sprechen deshalb diese Personengruppe in ihrer Werbung gezielt an. Es wird mit extrem niedrigen Preisen geworben, mit denen die aktuelle Versicherungsgesellschaft wohl nur in den wenigstens Fällen mithalten kann. Allerdings haben genau diese Angebote durchaus ihre Tücken.
Wer solch ein verlockend billiges Versicherungsangebot wahrnimmt, ist in der Regel nur zu den geringstmöglichen Konditionen versichert. Außerdem stimmt der Versicherungsnehmer auch Klauseln zu, die im Schadenfall für einigen Verdruss sorgen können. Sehr beliebt in dieser Hinsicht ist die Werkstattbindung. Was sich auf den ersten Blick gar nicht mal so schlecht anhört, nämlich weniger Selbstbeteiligung oder allgemein ein niedrigerer Beitragssatz, kann sich im Nachhinein auch als eher schlecht für den Versicherungsnehmer herausstellen. Da die Versicherungsgesellschaft im Schadenfall bestimmt, wohin der Wagen zur Reparatur gebracht werden soll, kann es leicht vorkommen, dass dieser zu einer Werkstatt transportiert wird, die hundert oder mehr Kilometer vom Wohnort des Versicherungsnehmers entfernt ist. Allein durch den Transport des Autos verlängert sich der Werkstattaufenthalt um mindestens einen Tag.
Natürlich sind nicht alle günstigen Kfz-Versicherungen automatisch gleich schlecht. Es gibt sicher auch gute und faire Angebote unter den beworbenen Policen. Allerdings sollte man sich eben vor Abschluss eines Versicherungsvertrages über dessen Inhalt informieren. Ein Gespräch mit einem Versicherungsmakler ist hier sicher nicht verkehrt. Viele Menschen stellen dabei übrigens auch fest, dass guter Versicherungsschutz gar nicht so teuer sein muss, wie sie vorher gedacht haben. Natürlich wird eine Versicherung, die ein großes Vertreternetz ihr Eigen nennt, niemals so günstig sein können wie eine Direktversicherung, sie bietet dafür aber auch einen kompetenten Ansprechpartner vor Ort, der im Fall der Fälle hilfreich zur Seite steht. Und das ist im Ernstfall den Mehrpreis durchaus Wert.
Tuning verbindet junge Auto Fans
Auto Tuning ist ein Hobby, das man nicht nur für sich alleine ausübt. Es verbindet vor allem junge Menschen und man könnte sich wahrlich schlimmeres vorstellen, für das die jungen Menschen ihre Freizeit und ihr Geld opfern. Sicher passieren mit getunten Autos auch Unfälle, doch dass das mehr wäre, als bei normalen Autos, ist nicht unbedingt der Fall. Immerhin passt man auf das Fahrzeug, das so viel zusätzliches Geld für Spoiler und Lack, Felgen und Motorverbesserung gekostet hat, auch besonders gut auf. Man gibt es nicht aus der Hand, es sei denn, man hat einen anerkannten Autoliebhaber mit eigenem Tuning Fahrzeug vor sich, und selbst dann hat man Bauchschmerzen, den Schlüssel aus der Hand zu geben.
In beinahe jeder Stadt gibt es irgendwo einen Platz, an dem sich junge Autoschrauber mit ihren Fahrzeugen am Abend treffen, um sich auszutauschen. Das kann der Parkplatz vor einem Supermarkt sein, eine Tankstelle oder auch irgendeine freie Fläche, wo es niemanden stört, dass die Fahrzeuge auch mal angelassen werden, um die neue Musikanlage herzuzeigen, oder eine Runde gedreht wird, bei der auch quietschende Reifen zumal ein Thema sein könnten. Es sind aber durch die Bank vernünftige und verantwortungsbewusste junge Menschen, die hier als Auto Fans auftreten. Alkohol am Steuer – das wissen die Tuner – kommt nicht in die Tüte, und wenn doch, dann nur, wenn man das eigene Auto nicht dabei hat und folglich auch nicht hinter dem Steuer sitzt.
Das gemeinsame Hobby Auto Tuning verbindet also sowohl beim Arbeiten an den Fahrzeugen, beim Parade Fahren durch die Stadt und selbstverständlich auch an den wichtigen Ereignissen, vom Szene Treffen in der eigenen Stadt, bis hin zum Extra Event, wie zum Beispiel dem Tuning am Wörthersee.
Auch beim Gebrauchtwagen auf gute Reifen achten
Beim Neuwagen braucht man sich über Reifen und Profil keine Gedanken machen. Beim Kauf vom Gebrauchtwagen allerdings sollte man sich die Reifen sehr genau ansehen, denn zum einen könnte das beim Verkaufspreis noch etwas ausmachen, zum anderen ist auch die eigene Sicherheit bei der Fahrt natürlich ein Thema. Die Fahrzeugbesitzer, die ihr Auto als Gebrauchtwagen verkaufen, schreiben oft auch in die Anzeige, dass sie die Winterreifen mit abgeben. Allerdings lohnt sich auch hier ein zweiter, genauer Blick, denn nicht selten kann man von den kompletten Rädern nur noch die Felgen benutzen, da die Reifen alt und verbraucht sind. Nicht unbedingt ist es bei den Winterreifen das Profil, das abgefahren ist. Wenig gefahrene Winterreifen haben durchaus noch ausreichend Profiltiefe, doch sie sind vom Material her alt und der Gummi verhärtet, was auf rutschiger Straße zur Katastrophe führen kann.
Ein Argument gegen den Kauf vom ansonsten recht ansehnlichen und gepflegten Gebrauchtauto müssen die schlechten Reifen nicht sein. Allerdings kann die Verhandlungsbasis noch einmal überdacht werden, wenn so schlechte Räder an dem Fahrzeug sind, dass man nicht nur neue Reifen kaufen, sondern auch für die Entsorgung der kaputten bezahlen muss. Man wird nicht den Neupreis der Reifen heraus handeln können, aber zumindest noch einen Nachlass – wenn man die Augen offen hält und dem Verkäufer genau aufzeigt, wo die Mängel der Räder liegen.
Ein Blick lohnt sich auch auf die Beschriftung der Reifen, beziehungsweise den Rand am Rad, wo sich eventuell Beweise für die Runderneuerung der Räder finden. Runderneuerte Reifen sind sehr günstig, bergen aber auch bei hoher Geschwindigkeit große Gefahren. Vielleicht mag das beim Kleinwagen für die Stadt keine Rolle spielen, wohl aber beim Gebrauchtwagen mit viel PS, der auf der Autobahn weit über 200 km/h fahren kann.
Neues aus dem Tuning Forum
Sicher gibt es in jeder Tuning Szene immer wieder Auto Besitzer, die Neuheiten mitbringen, die dann diskutiert, ausprobiert, vielleicht sogar eingebaut werden. Man kommt schließlich als Tuner weit herum. Teile suchen, Lackierer kennen lernen, andere getunte Fahrzeuge der eigenen Modellreihe bestaunen: Das gehört zum Tuning, wie das Waschen und Polieren der Fahrzeuge. Manchmal kommen die Informationen aber auch aus dem Internet. Ein Tuning Forum, sei es nun auf Veranlassung eines Automobilclubs oder einfach aus freien Stücken und Freude am Tun, gibt es für jeden. Und wer im Internet nach dem neuen Sportauspuff sucht, eine Wagenfarbe finden will oder nach der neuesten Soundanlage sucht, wird unweigerlich auch diese Foren auftun und sich darin festlesen. Das Interesse an solchen fachbezogenen Foren ist sehr groß; kein Wunder, kennen sich ja alle aus, die ihr eigenes Auto beispielsweise vom normalen Audi zum Tuning Hingucker umgebaut haben.
Schnell registrieren sich die Auto Fans dann auch im einen oder anderen Forum, denn nirgendwo kann man bessere Informationen bekommen. Der Sportauspuff für den Opel: Man möchte ihn nicht einbauen, ohne vorher zu wissen, wie andere damit zu Recht gekommen sind. Binnen weniger Stunden wird man eine Menge Antworten auf seine Frage erhalten – oder bereits einen Thread vorfinden, in dem genau dieses Thema behandelt wurde. Gleiches gilt für die Einkaufsmöglichkeiten günstiger, aber toller und ausgefallener Felgen für Tuning Fahrzeuge und das geballte Know How, das ja bekanntlich hinter den Arbeiten, den ABE und vielen anderen Themen aus dem Tuning Bereich steckt. Das Tuning Forum stellt zudem eine Möglichkeit dar, sich die Abende und Wochenenden zu vertreiben, an denen man nicht mit dem Auto unterwegs sein oder daran schrauben kann. Treffpunkt, Kontaktbörse und Informationsaustausch in einem – was könnte es besseres geben für ein solch tolles Hobby, wie das Tunen von Autos?
Das Thema Fahrlässigkeit: Viele Kaskoschäden in der Kfz-Versicherung
Immer wieder treffen sich Versicherungsnehmer und Kfz-Versicherungen vor Gericht. In vielen Fällen geht es um verweigerte Zahlungen vonseiten der Versicherung, die sich darauf beruft, der Versicherungsnehmer hätte fahrlässig gehandelt. Wann genau so eine Fahrlässigkeit vorliegt, kann aber nicht pauschal gesagt werden. Zu unterschiedlich entscheiden die Gerichte, ganz getreu dem alten Motto „Wo sich zwei Juristen treffen existieren drei Meinungen“.
Fahrlässig wäre zum Beispiel das Überfahren eines Stoppschildes oder einer roten Ampel. Geschieht dann ein Unfall, muss die Kaskoversicherung nicht bezahlen. Fälle dieser Art sind eindeutig und in der Regel sieht das auch jeder ein. Anders stellt sich die Lage schon bei Wildunfällen dar. Nicht immer ist Ausweichen nämlich die beste Lösung. Jedenfalls dann nicht, wenn man Geld von der Versicherung bekommen möchte. Wer zum Beispiel auf einer Landstraße fährt und sich plötzlich einem Hirsch gegenübersieht, wird instinktiv ausweichen. Nicht selten endet so ein Ausweichmanöver dann im Straßengraben mit den dementsprechenden Schäden am Fahrzeug. Kaskoversicherungen zahlen hier in der Regel, auch wenn sie in vielen Fällen erst durch einen Richter dazu aufgefordert werden müssen. Wer solch ein Ausweichmanöver allerdings durchführt, wenn er sich Auge in Auge mit einem Hasen oder einem Fuchs auf der Straße wiederfindet, erhält oftmals kein Geld von der Kaskoversicherung. Verschiedene Gerichte hielten dieses Verhalten für grob fahrlässig und riskant, sodass die Versicherung um eine Zahlung herumkam. Allerdings gilt dies nicht für den Fall, dass der Fahrer reflexhaft ausgewichen ist.
Ausnahmen sind überall möglich, selbst bei einer roten Ampel, die überfahren worden ist. Einige Kfz-Versicherungen sind daher dazu übergegangen, nur noch Trunkenheitsfahrten, Fahrten unter dem Einfluss von Drogen und Betäubungsmitteln sowie das Ermöglichen des Diebstahls als grob fahrlässig anzusehen. Damit versuchen sie, die Zahl der Prozesse zu reduzieren. Vor dem Abschluss einer Kfz-Versicherung sollte man sich deshalb dahin gehend informieren. Für viele dürfte diese Einschränkung bei der groben Fahrlässigkeit ein gutes Argument sein, um bei einer bestimmten Versicherung zu unterschreiben.
Paul di Resta: vom Kart in die Formel 1
Motorsportfreunden dürfte der 1986 im schottischen Uphall geborene Paul di Resta vor allem durch seine Einsätze in der DTM ein Begriff sein. Von 2007 bis 2010 startete er dort für Mercedes und gewann im Jahr 2010 schließlich auch die Meisterschaft. Danach verließ di Resta die DTM um mit seinem neuen Team, Force India, in der Formel 1 anzutreten.
Wie viele Rennfahrer begann auch die Karriere des Schotten auf der Kartstrecke. Von 1994 bis 2002 war er im Kartsport aktiv. Dann gab er sein Debüt in der britischen Formel Renault. Im ersten Jahr belegte er den zwölften Rang, im Zweiten den siebten und im dritten Jahr erreichte er schließlich den dritten Rang in der Gesamtwertung. Danach, im Jahr 2005, wechselte er in die Formel 3 Euroserie, wo er am Ende der Saison den zehnten Platz im Gesamtklassement belegte. Im Jahr darauf gewann er, nach einem Wechsel des Teams, die Meisterschaft der Formel 3 Euroserie. Di Restas größter Rivale war damals übrigens Sebastian Vettel.
Zur Saison 2007 wechselte der Schotte zu Mercedes-Benz in die DTM. Schon in seiner ersten Saison machte er durch gute Leistungen auf sich aufmerksam und belegte am Ende Rang fünf in der Gesamtwertung. Diese Leistung ist umso höher zu bewerten, da er nur einen Wagen aus der Vorsaison zur Verfügung hatte. Im Jahr darauf erhielt er dann aber einen Rennwagen auf aktuellem Stand, womit ihm im vierten Rennen der Saison sein erster Sieg gelang. Am Jahresende wurde er Vizemeister. Die Saison 2009 verlief etwas weniger erfolgreich und di Resta belegte zum Schluss den dritten Rang im Gesamtklassement. Anfang des Jahres 2010 wurde er vom Formel 1 Rennstall Force India als Testfahrer verpflichtet, blieb parallel allerdings der DTM treu. Am Ende der Saison stand schließlich die Meisterschaft in der DTM für ihn zu Buche. Im Jahr 2011 verließ der Schotte die DTM dann endgültig und wechselte zu Force India in die Formel 1, wo er neben Adrian Sutil Stammpilot für die Saison 2011 sein wird.